Wissenschaftler diskutieren über Frankreichs Zukunft

Saarbrücken. Am 8. Juni diskutieren Wissenschaftler aus Deutschland und Frankreich in Saarbrücken über das Thema "Wohin bewegt sich Frankreich? - Das Wahljahr 2017". Wenige Tage vor der ersten Runde der Legislativwahlen stellt die Diskussion die Frage nach den künftigen Mehrheitsverhältnissen in der Nationalversammlung in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung in deutscher Sprache beginnt um 18.30 Uhr in der Villa Europa (Kohlweg 7). Anmeldung bis zum 6. Juni unter fz@mx.uni-saarland.de. von redmehr

Selbstkontrolle ist auch eine Sache der Übung

Saarbrücken. "Beherrsche deinen Geist, oder er wird dich beherrschen", soll der römische Dichter Horatius bereits im ersten Jahrhundert vor Christus gesagt haben. Schon damals fiel es vielen Menschen offensichtlich schwer, sich immer unter Kontrolle zu haben. Doch lässt sich diese Fähigkeit trainieren? Kann man Selbstkontrolle lernen oder ist sie angeboren? Diesen Fragen hat sich jetzt ein Team um Sozialpsychologie-Professor Malte Friese an der Saar-Uni gewidmet. von dasmehr

Wissenschaftler diskutieren über Frankreichs Zukunft

Saarbrücken. Am 8. Juni diskutieren Wissenschaftler aus Deutschland und Frankreich in Saarbrücken über das Thema "Wohin bewegt sich Frankreich? - Das Wahljahr 2017". Wenige Tage vor der ersten Runde der Legislativwahlen stellt die Diskussion die Frage nach den künftigen Mehrheitsverhältnissen in der Nationalversammlung in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung in deutscher Sprache beginnt um 18.30 Uhr in der Villa Europa (Kohlweg 7). Anmeldung bis zum 6. Juni unter fz@mx.uni-saarland.de. von redmehr

Selbstkontrolle ist auch eine Sache der Übung

Saarbrücken. "Beherrsche deinen Geist, oder er wird dich beherrschen", soll der römische Dichter Horatius bereits im ersten Jahrhundert vor Christus gesagt haben. Schon damals fiel es vielen Menschen offensichtlich schwer, sich immer unter Kontrolle zu haben. Doch lässt sich diese Fähigkeit trainieren? Kann man Selbstkontrolle lernen oder ist sie angeboren? Diesen Fragen hat sich jetzt ein Team um Sozialpsychologie-Professor Malte Friese an der Saar-Uni gewidmet. von dasmehr

Online-Vergleichsportale in der Kritik

Berlin. Viele Vergleichsportale für Finanzdienstleistungen bieten Verbrauchern keinen verlässlichen Überblick. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in Auftrag gegebene Studie. "Viele Finanzvergleichsportale sind nicht so objektiv wie sie vorgeben und arbeiten nicht so transparent wie sie sollten", so vzbv-Vorstand Klaus Müller. Im Auftrag des vzbv untersuchte das Hamburger Institut für Finanzdienstleistungen (IFF) die fünf meistgenutzten Vergleichsportale für Girokonten, Ratenkredite und Kfz-Versicherungen. Dabei stellten die Forscher fest, dass die Portale zwar den Einruck vermitteln, explizit Verbraucherinteressen zu bedienen. Doch bei drei dieser fünf Portale wurden Produkte in der Voreinstellung herausgefiltert, für die sie selbst keine Verträge anbieten. So kann es laut vzbv passieren, dass gerade das für Verbraucher beste Produkt aus dem Vergleich herausfällt. Gleichzeitig vertrauten aber viele Verbraucher darauf, dass Vergleichsportale ihnen die günstigsten Preise zuerst anzeigen. Bestätigt sehen sich die Verbraucherschützer durch eine von ihnen in Auftrag gegebene Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa. Demnach gehen 48 Prozent der Befragten davon aus, dass Vergleichsportale die Angebote nach aufsteigendem Preis sortieren. "Finanzdienstleistungen sind Vertrauensgüter. Wie gut deren Qualität tatsächlich ist, können Verbraucher oft gar nicht selbst überprüfen", kritisierte Müller. Portale, die Angebote herausfiltern, sollten daher als "Finanzproduktvermittler" erkennbar sein, nicht mehr als objektive Vergleichsportale. Der vzbv fordert gesetzlich definierte Kriterien für Vergleichsportalbetreiber. "Diese müssen Anbieter erfüllen, um ihre Dienstleistungen als objektiv und unabhängig darstellen zu dürfen." Die IFF-Studie zeigt laut vzbv auch, dass alle untersuchten Portale Provisionen von Anbietern nehmen, was nicht transparent dargelegt wird. von afpmehr

„Ich schicke das Auto zum Brötchenholen“

Hanau. (np) Zwar geht die Entwicklung autonom fahrender Autos schnell voran, doch viele Autofahrer bleiben gegenüber der neuen Technologie eher zurückhaltend. Der Frage, welche Vorteile der Mensch im selbstfahrenden Auto sieht, sind der Reifenhersteller Goodyear und die Londoner School of Economics in einer Studie nachgegangen. Teilgenommen haben rund 12 000 Personen aus elf europäischen Ländern, die meisten per Internet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Akzeptanz für autonomes Fahren gerade in Deutschland noch verhalten ist. Möglicherweise spiegelt das den besonderen kulturellen und emotionalen Stellenwert des Autos wider. Allerdings könnte der Zuspruch für die neuartige Technologie steigen, sobald ein Nutzen erkennbar ist, der über das eigene Fahren hinausgeht. mehr

Frauen bei Suche nach Lehrstelle oft benachteiligt

Berlin. (dpa) Bewerben sich Frauen in männerdominierten Branchen um einen Ausbildungsplatz, haben sie mitunter schlechtere Chancen. Das zeigt eine aktuelle Studie, wie das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung mitteilt. Bei der Untersuchung wurden 636 Personalverantwortlichen aus deutschen Unternehmen fiktive Bewerberprofile vorgelegt. Bei gleichen Lebensläufen wurden Männer auf einer Skala von 1 bis 10 im Durchschnitt von den Personalern um 0,9 Bewertungspunkte besser beurteilt. Sehr deutlich wird dies beispielsweise in technischen Berufen. In Ausbildungsberufen mit hohem Frauenanteil wurden die männlichen und weiblichen Bewerber dagegen durchschnittlich etwa gleich bewertet. mehr

Mieterhöung nur schriftlich

Berlin. (dpa) Vermieter können die Miete auch in laufenden Mietverhältnissen erhöhen, um sie an die ortsübliche Vergleichsmiete anzupassen. Einfach verfügen darf der Vermieter eine Mieterhöhung aber nicht, erklärt der Deutsche Anwaltverein. Grundsätzlich muss das Mieterhöhungsverlangen formale Anforderungen erfüllen: Es muss schriftlich erfolgen und begründet sein. Außerdem muss die Frist von zwölf Monaten zur erneuten Erhöhung eingehalten werden. Auch muss der Mieter der Mieterhöhung zustimmen. Dazu hat er den Rest des Monats, in dem er das Schreiben erhält, plus zwei weitere Monate Zeit, das Mieterhöhungsverlangen zu prüfen. Während dieser Zeit muss er die erhöhte Miete nicht zahlen. mehr

Massivholzmöbel sorgen für gutes Raumklima

Herford. (dpa) Möbel aus Massivholz können Feuchtigkeit im Raum aufnehmen und bei trockener Luft wieder abgeben. Mit einer offenporigen Zellstruktur sorgen sie für ein gutes Raumklima. Darauf macht die Initiative Pro Massivholz aufmerksam. Hinzu komme die antistatische Eigenschaft des Holzes. Der Vorteil für Hausstauballergiker sei zudem, dass sich der Staub dadurch nicht auf den Möbeln, sondern am Boden absetzt, sodass er leichter zu beseitigen sei. mehr