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Der „Warenkorb“ braucht Hausrat, Möbel und Fahrräder

St Ingbert. Wer Sachspenden im Sozialkaufhaus der Caritas in St. Ingbert abgeben will, sollte dabei auch an die Lebensumstände der meisten Bedürftigen denken. Für Großmöbel haben viele in ihren Wohnungen zum Beispiel keinen Platz. red

Das Caritas-Sozialkaufhaus Warenkorb St. Christophorus St. Ingbert benötigt derzeit dringend gespendete Waren. Hausrat und Möbel werden ebenso gebraucht wie Fahrräder .

Umstandsmode wird benötigt

"Wir benötigen aktuell Herren-, Damen- und Kinderfahrräder. Außerdem Umstandsmode für schwangere Frauen, Babybetten, Kinderwagen und Säuglingserstausstattung", zählt der Leiter der Sozialkaufhäuser des Caritasverbandes in der Diözese Speyer, Peter Lehmann, auf. "Außerdem Einzelbetten und Kleiderschränke." Darüber hinaus werden noch Esstische und Stühle gebraucht, Töpfe und Pfannen sowie Besteck.

"Manchmal sind Spender enttäuscht, dass wir bestimmte Spenden nicht annehmen. Das hat aber Gründe", erläutert Peter Lehmann. "Elektrogeräte, also die so genannte weiße Ware, wie Waschmaschinen, Trockner, Kühl- und Gefrierschränke aber auch Fernseher, Spielekonsolen, Elektroherde, Computer und ähnliches können wir nicht annehmen, weil wir alle Geräte aus Sicherheits- und Brandschutzgründen gründlich prüfen müssten, bevor wir sie abgeben. Das können wir nicht leisten." Was die Warenkorb-Kaufhäuser auch nicht annehmen könnten, seien Schlafzimmerschränke über drei Meter Länge oder große Wohnwände.

Erfahren der vergangenen Jahre

"Das sind einfach Erfahrungen der vergangenen Jahre. Die können uns unsere Kunden nicht abnehmen, weil sie eben in kleinen Wohnungen mit kleinen Räumen wohnen. Dafür brauchen sie passende Möbel."

Zum Thema:

Auf einen Blick Spenden können abgegeben werden im Warenkorb St. Christophorus Gehnbachstraße 1-3, 66 386 St. Ingbert . Geöffnet ist der Warenkorb montags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 17 Uhr und dienstags und freitags von 9 bis 13 Uhr. Spenden werden vormittags während der Öffnungszeiten angenommen. Waren sollten nicht vor die Tür gestellt werden. Mehr Infos unter Tel. (06894) 9 49 90 60. red

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