St Ingbert | 26. Januar 2017 | Autor: red

Gut beraten in der Schwangerschaft

Nina Weinmann und Angela Huwig sind künftig im St. Ingberter Caritashaus Ansprechpartnerinnen für Schwangere und junge Mütter, die Rat suchen. Zudem unterstützt die Caritas auch Schulen in Sachen Aufklärung von Jugendlichen.


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Die Caritas in St. Ingbert hat sich in der Schwangerschaftsberatung neu aufgestellt. Nachdem viele Jahre nur eine Beraterin von Homburg aus tätig sein konnte, sind jetzt mit Nina Weinmann und Angela Huwig zwei weitere Beraterinnen regelmäßig in St. Ingbert vor Ort im Caritashaus tätig. Bei seinem Antrittsbesuch in der Beratungsstelle in der Kaiserstraße wurde Bürgermeister Pascal Rambaud (CDU) von Andreas Heinz, dem Leiter des Caritas-Zentrums Saarpfalz, begrüßt, der zusammen mit Nina Weinmann die Arbeit der Caritas in der Schwangerschaftsberatung vorstellte.

Heinz verwies hier insbesondere auf die lebensbejahende Beratung der Caritas hin, die seit Jahren bereits steigende Fallzahlen aufweise. Durch den Zuzug von Menschen aus Kriegsgebieten habe sich die Zahl der Beratungen weiter erhöht, weshalb man sich dazu entschlossen habe, die Beratung auszuweiten. Ein wichtiges Merkmal, so Andreas Heinz, sei die umfassende Beratung der Schwangeren und dann der jungen Mutter, bis das Kind drei Jahre alt ist.

Daneben ist die Beratungsstelle in der Sexualpädagogik an Schulen tätig, um mit den Jugendlichen und Kindern zum richtigen Zeitpunkt über alle wichtigen Themen rund um Liebe und Sexualität zu sprechen. „Diese sexualpädagogische Beratung von jungen Menschen liegt uns sehr am Herzen“, so Andreas Heinz. Sie wird sehr von allen Schulformen nachgefragt. Beraterin Nina Weinmann erläutert, dass sie bei ihren Beratungen oft Menschen in schwierigen Lebenssituationen vor sich hat. Dabei berät sie auch in finanziellen Fragen, weist auf Finanzierungsmöglichkeiten und finanzielle Hilfen hin, hilft bei der Antragstellung bei Behörden.

Auch Weinmann unterstreicht, dass ihr die lebensbejahende Beratung wichtig ist: „Wir schauen auf die Anliegen und Sorgen von Mutter und Kind und entwickeln dann eine Lösung für beide.“ Finanziert wird die Schwangerenberatung derzeit aus einem bischöflichen Fonds, also aus Kirchensteuermitteln. „Sie leisten als kirchliche Organisation damit einen wichtigen Beitrag zum Lebensschutz und zum Gemeinwohl“, so Bürgermeister Pascal Rambaud. Rambaud drückte den Wunsch aus, dass die Arbeit der Caritas in diesem Bereich auf Dauer gesichert und bei Bedarf sogar noch ausgebaut werden müsse. „Es ist gut, dass Sie hier, mitten in der Stadt, präsent sind“, so Pascal Rambaud abschließend.











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